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• Mittwoch, August 03rd, 2011

Keine Angst vor der nächsten „Eiszeit“

Energieträger

Foto: djd/Initiative Holz und Pellets

Nicht nur die niedrigen Temperaturen mit dem kältesten Dezember seit über 40 Jahren, sondern auch die Preissprünge bei Öl und Gas ließen viele Hausbesitzer in diesem Winter frösteln. Jahr für Jahr reißen die Heizkosten ein tieferes Loch in die Haushaltskasse. Umso sinnvoller ist es, sich jetzt mit erneuerbaren Alternativen zu beschäftigen, um für die nächste Heizperiode gerüstet zu sein. So erwies sich beispielsweise der Energieträger Holz über die vergangenen Jahre als ein gutes Beispiel für Preisstabilität. Aktuell liegt der Preis für Holzpellets gut 35 Prozent unter dem Kostenniveau von Heizöl, so die Initiative Holz und Pellets in Köln.

Einfacher Umstieg
Da die Presslinge aus einem nachwachsenden Rohstoff gefertigt werden, ist das Heizen mit Holzpellets nicht nur kostengünstig, sondern auch umweltfreundlich. Bereits vier bis fünf Tonnen entsprechen dem Jahresverbrauch für ein durchschnittliches Einfamilienhaus. Damit ist der Platzbedarf einer Pelletanlage inklusive Brennstofflager nicht höher als bei der Ölheizung. Der Umstieg auf eine Pellet- oder Scheitholzheizung ist leicht zu realisieren und in nahezu jedem Gebäude möglich.

Wird eine alte Öl- oder Gasheizung durch eine moderne Holz- oder Pelletanlage ausgetauscht, lassen sich bis zu 80 Prozent an Primärenergie beim Heizen einsparen. Der Primärenergiebedarf bezieht alle Prozesse ein, die notwendig sind, bis ein Brennstoff die gewünschte Heizenergie liefern kann. Das beinhaltet auch alle vorgelagerten Stufen, wie die Gewinnung und Herstellung des Brennstoffs sowie den Transport bis zum Endkunden.

Ein ökologischer Energieträger
Auch die ökologischen Eigenschaften des jeweiligen Energieträgers werden bei der Berechnung des Primärenergiebedarfs berücksichtigt. Der Brennstoff Holz punktet hier gleich mehrfach, da er regional hergestellt wird, somit keine langen Lieferwege anfallen, und bei der Verbrennung kein fossiles CO2 abgegeben wird. Unter www.holzundpellets.de gibt es weitere Informationen rund ums Thema Heizen mit Holz und Adressen von Brennstofflieferanten in der Umgebung.

Energieträger

Foto: djd/Initiative Holz & Pellets, Köln

Stabile Preise
Für die hohe Stabilität der Holzpreise führen Experten mehrere Gründe an: Zum einen stammt der Großteil des Brennmaterials aus regionalen Quellen, zum anderen ist Holz in ausreichender Menge verfügbar. Die Ressourcen in den deutschen Wäldern sind größer als in allen anderen Ländern Mitteleuropas und Skandinaviens. Zudem wurde in den vergangenen Jahrzehnten deutlich weniger Holz genutzt als im Bundesgebiet nachgewachsen ist. Da in Deutschland eine nachhaltige Forstwirtschaft gesetzlich vorgeschrieben ist, kann der Verbraucher auch in Zukunft eine sichere Versorgung erwarten.

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