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• Mittwoch, August 14th, 2013

Eine Dämmung aus Cellulosefasern bringt effektiv Ruhe ins Haus

In einer Cellulosedämmung bleibt Lärm buchstäblich stecken - Lärm aus Verkehr und Industrie lässt sich damit spürbar reduzieren. - Foto: djd/Climacell

In einer Cellulosedämmung bleibt Lärm buchstäblich stecken – Lärm aus Verkehr und Industrie lässt sich damit spürbar reduzieren. – Foto: djd/Climacell

Eine gute Wärmedämmung kann mehr als Energie sparen und den Verbrauch fossiler oder anderer Brennstoffe senken. Sie trägt auch zum Schallschutz in den Räumen bei, der speziell in städtischen Ballungszentren immer wichtiger wird. Permanenter Lärm kann krank machen und die Lebensqualität beeinträchtigen. Je wirkungsvoller Dach, Fassade und Fenster die Geräusche von Verkehr, Industrie oder Nachtschwärmern fernhalten, desto behaglicher ist der Wohnraum. Doch nicht jeder Dämmstoff bringt beim Schallschutz die gleichen Ergebnisse. Wandaufbauten aus massiver Wand, steifer Polystyrol-Dämmung und Putz können sogar zu einer Verschlechterung des Schallschutzes führen.

Schall wird in Wärmeenergie umgewandelt

Deutlich besser schneiden beispielsweise Cellulosefasern von Climacell ab, die aus hochwertigem, recyceltem Papier hergestellt werden. Die Fasern weisen zum Beispiel als Füllung in einem zweischaligen Fassadensystem bereits bei einer vergleichsweise geringen Rohdichte ein sehr gutes Schallabsorptionsvermögen auf. Eine Schallwelle, die von außen auf die Wand trifft, gibt auf dem Weg durch die ungewöhnlich komplex aufgebauten Naturfasern einen guten Teil ihrer Energie durch Reibung an den Cellulosedämmstoff ab.

Ein aufgesprühtes Cellulose-Innendämmsystem kann das Raumklima und den Schallschutz erheblich verbessern. Foto: djd/Climacell

Ein aufgesprühtes Cellulose-Innendämmsystem kann das Raumklima und den Schallschutz erheblich verbessern.
Foto: djd/Climacell

Der Schall wird auf dem Weg durch die Dämmung größtenteils in Wärmeenergie umgewandelt. Nur ein geringer Teil kommt auf der anderen Wandseite an – im Idealfall ist gar nichts mehr zu hören. Der Schallabsorptions-Effekt der Cellulose lässt sich auch in Dächern, Böden und Decken nutzen. Trittschall, der etwa in Deckenkonstruktionen aus Holz oftmals ein echtes Problem darstellt, kann dadurch deutlich vermindert werden. Mehr Informationen zum Schallschutz und den weiteren Eigenschaften von Cellulosedämmungen gibt es unter www.climacell.de im Internet.

Wohngesund – nicht nur beim Schallschutz
Cellulosedämmungen bestehen aus hochwertigem Recyclingpapier, das in Spezialmaschinen für den Einbau in Wände, Dächer und Böden aufbereitet wird. Die ökologisch sinnvolle Naturdämmung bringt neben dem Schallschutz weitere bauhygienische Eigenschaften mit, die sich positiv auf die Behaglichkeit im Haus auswirken.

Einblasen oder aufsprühen
Cellulosedämmungen werden nicht als Platten, sondern als loses Material verarbeitet. Sie lassen sich zum Beispiel in eine zweischalige Wand, ein Dach oder eine Decke einblasen, wo sie die Hohlräume lückenlos ausfüllen. Ist bei einer Innendämmung eine zweischalige Konstruktion nicht möglich und ein kapillaraktives Innendämmsystem erforderlich, wird die Cellulose aufgesprüht. Dann bildet sie eine Dämmschicht, die nach der Trocknung verputzt wird. In beiden Fällen gibt es keinen Verschnitt, da die Materialreste wiederverwendet werden können.

Informationen gibt es unter www.climacell.de im Internet.